Willkommen in meinem Rosengarten

Ein naher Freund erzählte mir vor Jahren von seiner Lehrerin,
die während einer Ausbildung zu ihren, miteinander konkurrierenden Schüler sagte:

„Seit Tagen sitze ich hier allein im Rosengarten.
Will denn keiner von Euch den Mut aufbringen und den Kampf im Dschungel verlassen, um bei mir zu sein? -
Ja, es ist ein Risiko. Ihr werdet Euren sogenannten Feinden den Rücken kehren müssen und damit für einen Augenblick schutzlos und verletzbar sein.
Ihr werdet eine Leiter hinaufsteigen müssen und die anderen werden versuchen, Euch wieder hinabzuziehen. Sie brauchen Euch, damit das 'Dchungelspiel' funktioniert - ohne Opfer macht es keinen Spaß!
Sie werden es mit allen Mitteln versuchen,
mit Beschuldigung und Beschämung,
mit Drohungen und Ausschluß,
mit Demütigung und Verleumdung.
Und doch lohnt es sich, so finde ich, hier herauf zu steigen -
denn nichts duftet besser als ein Rosengarten…“
.
In diesem Moment löste die Metapher vom Rosengarten in mir ein beginnendes Verständnis aus.
Mir war sofort klar, dass da jemand eine Art Wegweiser für meine innere Reise aufgestellt hatte, dem ich nur folgen musste, wenn ich dahin wollte, wo mein Herz mich hinruft:
In dieses innere Entzücken, wenn in mir alles friedlich ist.
In mein inneres Zuhause.

Ich begann zu fragen, was genau eigentlich der Dschungel ist und woran ich den Rosengarten erkennen würde.
Und mit dieser Neugier begann mein Weg, auf dem ich schon seit Jahren vor mich hin stolperte, wirklich mein Weg zu werden -
ganz bewusst und mit der Absicht, den Rosengarten zu finden.

Die Wurzeln

Bevor ich dir von meinem Weg erzähle, möchte ich eines vorwegschicken.
Wir Menschen mögen Eindeutigkeit.
Wir geben den Dingen Namen, ordnen sie ein und schaffen Begriffe, damit wir uns miteinander verständigen können.

Bei einem Baum oder einem Auto gelingt uns das noch einigermaßen gut.
Schwieriger wird es, sobald wir uns den Dingen zuwenden, die sich nicht von außen betrachten und vermessen lassen:
Liebe, Wahrheit, Seele, Geist, Gott, Bewusstsein, Essenz –
wir benutzen diese Worte, als wüssten wir alle, wovon wir sprechen.
Und doch wird jeder Mensch etwas anderes mit ihnen verbinden.
Wir können versuchen, möglichst genau zu beobachten und klar zu denken. Aber wir können unseren eigenen Standpunkt nicht so leicht verlassen.
Wir sehen die Welt durch unsere Erfahrungen, unsere Geschichte, unsere Vorstellungen und durch das, was wir überhaupt wahrzunehmen vermögen.

Auch ich kann dir deshalb keine objektive Wahrheit über das Leben erzählen.
Was ich hier beschreibe, sind meine Begegnungen, Beobachtungen und Erkenntnisse - Dinge, die ich erlebt, durchdacht, gefühlt, manchmal verworfen und später vielleicht ganz anders verstanden habe.

Worte können dabei immer nur eine Annäherung sein.
Das Wesentliche liegt jenseits vom Begriff selbst, deshalb musst du mir nichts glauben.

Vielleicht findest du jedoch in meinen Gedanken eine Inspration oder eine Frage, die etwas in dir öffnet, zu dem du vorher keinen Zugang hattest.

In jedem Falle jedoch danke ich dir für die Zeit, die du investierst, hier eine Pause zu machen, zu lesen, zu schauen und dich einzulassen auf mich und meine Welt. das ist keine Selbstverständnikeit für mich.

Und auch wenn wir uns vielleicht nie persönlich begegnen, so reisen wir doch zusammen - Ich & Du.

Die Früchte



Go Gratitude! - Meinen Dank schicke ich

hinaus in die Welt, denn jeden Tag begegnet mir etwas, was mich an mich selbst erinnert, an etwas Echtes, Ehrliches, mich inspiriert und ermutigt.

Es kommt zu mir durch das Stillsein in der Meditation, durch das Leben in und mit der Natur und durch die Tiere und Pflanzen, die mit mir leben.

Aber vor allem kommt es durch die direkten und indirekten Begegnungen mit anderen Menschen – Gepräche, Bücher, Filme.
Daher gilt mein innigster Dank all jenen Mutigen, die sich getrauen, sich zu öffnen und mitzuteilen. Die andere inspirieren und ermutigen. Die sich zur Verfügung zu stellen, den wenig geschätzten inneren Weg zu gehen, durch alle hellen und dunklen Landschaften.
Die den Mut haben, radikale Verantwortung für ihr gesamtes Leben zu übernehmen.

Ihr Mutigen dieser Welt habt mich erinnert, dass ich im Rosengarten leben wollte. DANKE!



Du bist Essenz!

Nichts weniger als das

Texte über innere Arbeit, Bewusstsein, Spiritualität, Psychologie und hin und wieder ein philosophischer Gedanken

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Privat - Gespräche
mit meiner Katze

Persönliches aus meinem Alltag, Beobachtungen, Geschichten, manchmal schräg, manchmal humorvoll -
definitiv voll philosophisch-feliner Gedanken

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Liebe Dein Design
Liebe Dein Sein

Ein goldener Text liegt auf einer alten Landkarte

Texte über meine Experimente mit dem Human Design und alles, was sich um Individualität, eigene Mechanik und Selbstverständnis dreht

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Kostbarkeiten in
Wort & Bild

Bücher, Filme, Kunst, Zitate & andere Fundstücke, die ich aus meiner Schatztruhe teile

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Ich & Du

Schreiben war und ist für mich der intime Dialog mit mir selbst.

In dieser Welt zu sein und mich in ihr zu bewegen, ist für mich ein Privileg und bedeutet für mich in allererster Instanz, berührt zu werden und zu berühren.
Mit all meinen Sinnen. In jeder Begegnung.

Sei es mit der Natur und ihren Wesen, ihren Kräften und Elementen.
Mit dem Kosmos, der kühlen Magie der Mondin oder der strahlenden Kraft des Sonnenherrschers.
Vor allem aber mit anderen Menschen.

Während die Natur meine Ressource ist, um mich zu erholen und wieder bei mir selbst anzukommen, sind die Begegnungen mit anderen Menschen mein größtes Lernfeld.
Durch sie lerne ich mich jeden Tag ein wenig besser kennen. Und durch sie bestaune ich immer wieder die faszinierende Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen.

Diese Begegnungen sind nicht immer leicht.
Manchmal sind sie richtige Katastrophen.
Manchmal beglücken sie mich und manchmal tun sie furchtbar weh.

Das Schreiben hilft mir, meine Erfahrungen zu ordnen, zu durchdringen und auf allen Ebenen zu erfassen.Und so wird es für mich leichter und freudvoller, im ICH & DU das auszudrücken, was ich als meine Essenz empfinde:

Offenheit, Zugewandtheit, Verständnis, Mitgefühl, Freude, Klarheit und Liebe.



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“Do what intrigues you, explore what interests you; think mystery, not mastery.”
— Julia Cameron, The Artist’s Way